Glossar

Pentan

Wird in der Stromerzeugungsanlage in einem geschlossenen Kreislauf benutzt. 
Pentan ist mit Benzin vergleichbar - deswegen sind die Auflagen für den Standort ähnlich streng wie die einer Tankstelle.


Potential

Laut dem Bayrischem Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie beträgt das Energiepotential der hydrothermalen Geothermie in Südbayern 400 MW Strom und 1.800 MW Wärme.


Priviligiertes Bauvorhaben

Sogenannte „privilegierte Bauvorhaben im Außenbereich" unterliegen einer ganz normalen Genehmigungsprozedur, wie es im Regelfall für Anlagen angewendet wird, die der öffentlichen Versorgung dienen:

Weiterlesen: Priviligiertes Bauvorhaben

Radioaktivität

Auszuschließen! Laut Experten gibt es kein Risiko, dass Radioaktivität freigesetzt wird.


Reinjektion

Jeder Tropfen Thermalwasser, der aus dem Malm entnommen wird, wird in die gleiche Gesteinsschicht wieder eingeleitet.

Weiterlesen: Reinjektion

Schallausbreitung beim Betrieb der Anlage

Der geplante Standort für die Stromanlage befindet sich in einer Kessellage zwischen Drumlins (Hügeln) und Bahndamm.  Die einzige offene Seite wird durch einen künstlichen Drumlin geschützt, so dass ein Rundum- Schallschutz besteht.

Weiterlesen: Schallausbreitung beim Betrieb der Anlage

Schallausbreitung beim Betrieb der Bohranlage

Da heutige Bohranlagen mit Elektro-Motoren angetrieben werden, ist von den Bohrungsarbeiten nur sehr wenig zu hören.

Weiterlesen: Schallausbreitung beim Betrieb der Bohranlage

Schüttung

Die Schüttung ist die Menge an Wasser, die durch die Bohrungen gefördert werden kann. Bernried Erdwärme erwartet um die 125 l/s. Als Vergleich: durch eine übliche Trinkwasserleitung laufen 200-1000 l/s.


Seismikkampagne

Um den Standort der Bohrungen ausfindig zu machen, wird über die im August und September 2009 durchgeführte seismische Messung der Untergrund bis über 5.000m Tiefe erkundet.

Weiterlesen: Seismikkampagne

Seismisches Monitoring

Bernried Erdwärme wird durch ein Forschungsprojekt der Ludwigs-Maximilians-Universität München, gefördert duch das Bundesministeriums für Umwelt, begleitet. Im Rahmen des Projekts werden hochsensible Messgeräte aufgestellt, um etwaige seismische Ereignisse in der Gegend aufzunehmen und die Ursachen zu erkunden.