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Verwaltungsgericht hat weitere Klagen abgewiesen: Bauarbeiten beginnen

06. Dezember 2012

Justitia_Fotolia_liveostockimages.com
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München - Das Verwaltungsgericht München hat am 05. Dezember 2012 erwartungsgemäß die Klagen der Bürgerinitiative, zweier Fischer sowie einer Hausbesitzerin (alle drei aus Tutzing) gegen das Geothermie-Projekt Bernried abgewiesen. Die Klagen richteten sich gegen die vom Bergamt (Regierung von Oberbayern) erteilten Genehmigungen zum Bohrplatzbau (Hauptbetriebsplan A) und zur ersten Bohrung (Hauptbetriebsplan B) am Standort Höhenried West.

Das Gericht sah die Bürgerinitiative und die Fischer erneut als nicht klagebefugt und hat deren Klagen mit Verweis auf das Urteil des Verwaltungsgerichtshofes vom 21.08.2012 zurückgewiesen.Die Klage der Hausbesitzerin wurde hingegen zugelassen, aufgrund der abwegigen Klagebegründung jedoch abgewiesen: Wissenschaft und Praxis sagen, dass hierzulande durch die Bohrung keine Beschädigungen an Häusern zu erwarten sind.

Lutz K. Stahl, Geschäftsführer BE Geothermal: "Es geht nun endlich los. Nächste Woche (KW 50) werden wir damit beginnen, die bestehenden Forstwege von der Tutzinger Straße zu den Standorten Höhenried West und Tutzing Süd zu befestigen und die Brücken über den Rötlbach zu stabilisieren. Die Baumaßnahmen sind im Detail mit den Naturschutzbehörden in Weilheim und in Starnberg abgestimmt und werden von diesen überwacht. Wir haben auch eine ökologische Fachbauleitung bestellt, die für die Einhaltung dieser Planung verantwortlich ist."


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